Nord-Sulawesi ist ein Land von beeindruckenden Korallenriffen, weißen Sandstränden, Berge und teilweise noch aktive Vulkane.
Es ist ein Land von Kokosnuss Plantagen entlang der Küstenlinie. Deshalb heißt das Gebiet auch „Bumi Nyiur Melambai“ oder „The Land of Waving Coconut Palms.“ Die Ursprünge des Namen Sulawesi (erst nach der Indonesischen Unabhängigkeit) und der originale Name CELEBES sind nicht klar. Man sagt, CELEBES kommt aus dem Portugiesischen. Als die ersten portugiesischen Segelschiffe anlegten, nannten sie es Ponto dos Celebres, was so viel wie Platz der Berüchtigten (eventuell wegen der Piraten zur der Zeit in der Gegend)
Ein lokaler Mythos sagt, als die Portugiesen landeten fragte der Kapitän einen einheimischen Schmied wie die Insel heißt. Der verstand natürlich kein portugiesisch und antwortet er schmiede Eisen „Sele Besi”. Der Kapitän trug den Namen SELEBESI als Namen der Insel in sein Logbuch. Der neue Name Sulawesi stammt von den Wörtern “Sula” (Insel) und “besi” (Eisen) ab, wegen der hohen Eisenvorkommen.
Das Terrain ist extrem hügelig und bergisch. Es gibt noch einige aktive Vulkane und viele erloschene Vulkane, einige reichen bis 1.800 bis 2.000 Meter hoch. Die vulkanische Asche hat Nord Sulawesi einen fruchtbaren Boden beschert, die Highlands und Lowlands erzeugen Reis, Kokosnuss, Gewürznelken, Vanille, Muskatnuss und Gemüse. Sulawesi ist umringt von sehr tiefen Gewässern, die Sulawesi-Sea im Norden reicht bis ca. 6.200 Meter tief.
Wie in anderen Gegenden von Indonesien hat Nord-Sulawesi typisch äquatoriales Klima mit zwei Jahreszeiten, Trockenzeit und Regenzeit. Die Regenzeit ist vom November bis März, aber sie lässt sich normalerweise weniger zeigen wie in anderen Teilen Asien. In Nord Sulawesi ist das ganze Jahr über Reisezeit und Saison.
Sulawesi Utara (zu deutsch Nord-Sulawesi) ist eine indonesische Provinz an der Nordostspitze der Insel Sulawesi. Im Westen grenzt sie an die Provinz Gorontalo. Zur Provinz gehören auch die Sangihe- und Talaud-Inseln, die eine Verbindung zur philippinischen Insel Mindanao darstellen.
Die Region wird vom Volk der Minahasa bewohnt, die sich vorwiegend zum Christentum bekennen, eine Besonderheit im ansonsten muslimisch geprägten Indonesien, die die Provinz lediglich mit den nahe gelegenen Molukken teilt. Hauptstadt ist Manado mit rund 450.000 Einwohnern. 69 % der Bevölkerung gehört dem Christentum an (davon 60 % Protestanten und 9 % Katholiken) Daneben gibt es Muslime (29 %) und Hindus.
Die Provinz ist vorwiegend landwirtschaftlich geprägt, für den Export werden unter anderem Palmöl und Kokosnüsse produziert. Auch der Fischfang und dessen Verarbeitung sind bedeutend.


